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Unsere Bio-Imkerei erstrahlt im neuen Glanz
Etwas mehr als 12 Monate und viel harter Arbeit waren vonnöten bis unser imkerlicher Verkaufsraum, sowie das Destille-Lager inkl. Brennerei wieder im neuen Glanz erstrahlen konnte. Weder Mühen, noch Kosten wurden gescheut um unseren Betrieb auf dem neuesten hygienischen Stand zu bringen.
Holzmöbel und Holzregale wurden gegen pflegeleichte und hygienisch saubere Edelstahlmöbel getauscht, wobei besonders die wunderbaren und sehr praktischen Arbeitsflächen hervorgehoben werden sollten, sowie die große und relativ tiefe E-Spüle. Aber auch der hypermoderne E-Stahl Honig-Auftauschrank und ein neuer Gläserspüler der AAA Kategorie, also besonders energiesparsam, sind eine hervorragende Investition für die Zukunft.
Ferner mussten energiefressende Lampen modernster LED Beleuchtung weichen, unsere neuen Warenregale bestehen nunmehr aus 10 mm starken Glaselementen, welche insgesamt 12 Meter lang sind und rückwärts mittels LED Lichter wunderbar beleuchtet werden. Zwar sind diese LED Lichter keineswegs billig in der Anschaffung, man bedenke jedoch, diese wunderschöne Beleuchtung benötigt lediglich einen Bruchteil jener Energie von herkömmlichen Lampen, ist also ebenfalls eine durchaus sinnvolle Investition. Ein überaus angenehmer Nebeneffekt dabei ist natürlich auch, dass auf diese Weise unsere zahlreichen imkerlichen Produkte tatsächlich wahrsten Sinne des Wortes „ins rechte Licht“ gerückt wurden.
Nicht nur der Verkaufsraum wurde völlig neu gestaltet, sondern auch das Destille-(Edelbrand)Lager, einschließlich der Edelbrennerei und Maischeaufbereitung. Im für Kunden besonders attraktiven Destille-Lager wurden Gewölbe mit weit mehr als 100 jährigen gebrannten Ziegeln errichtet. Ferner wurden sämtliche Plastikgebinde gegen Glas und E-Stahl Produkte ausgetauscht. Unsere Edelbrände ruhen nun ausschließlich in zahlreichen 20 Liter Glasballons und warten dort auf die Erfüllung ihrer Bestimmung.
Wie sehr richtig all diese Investitionen waren beweist die Tatsache, dass bei den unlängst erfolgten zwei voneinander völlig unabhängigen und jede für sich mehrstündige Kontrolle seitens der AMA (Agrarmarkt Austria) und der Austria Bio Garantie, dies ist die wichtigste und strengste Kontrollstelle aller Bio-Betriebe österreichweit, bescherte uns Bestnoten und erfreulicherweise keinerlei Beanstandungen.
Unsere Bio-Imkerei und Schmidataler Edelbrennerei besteht mittlerweile schon seit vielen Jahrzehnten, dennoch sind wir nach wie vor engagiert, modern und hygienisch auf dem allerletzten Stand.
Josef Fleischhacker
Imkermeister
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Ein Betrieb, drei Imkermeister!
Abermals darf ich den Freunden unseres Bio-Bienengartens etwas höchst Erfreuliches mitteilen: Unser Betrieb dürfte Österreichweit der einzige Bio-Imkerei-Meisterbetrieb sein, bei dem gleich drei geprüfte ImkermeisterIn tätig sind.
Kürzlich haben sowohl meine Tochter, Ing. Verena Hagelkruys, als deren Gatte, Ing. Thomas Hagelkruys, die sechsjährige Ausbildung zum geprüften Imkermeister nicht nur bestanden, sondern als einzige ihres gesamten Jahrgangs sogar mit Auszeichnung bestanden! Ich darf anmerken, beide arbeiten auch als Vollzeitbeschäftigte im Management einem der weltweit größten PC Konzerns, haben zwei sehr nette Kinder und betreuen zudem auch noch beachtlich große Bienenstände, sowie einigen Verkaufsstellen für imkerliche Produkte in diversen Einkaufszentren.
Die Verleihung des Meisterbriefes erfolgte in einen sehr feierlichen und würdigen Rahmen in der niederösterreichischen Imkerschule in Warth, die Übergabe erfolgte durch den NÖ Agrarlandesrat DI Stephan Pernkopf, LR a.D. Franz Blochberger, dem Direktor der Imkerschule DI Wolf Wallner, der NÖ Honigkönigin Petra Rauch, sowie zahlreicher weiterer Ehren- und Festgäste. Auch unsere Familie war bei diesem doch würdigem Ereignis gleich mit vier Generationen vertreten, darunter sogar drei Urlis.
Imkern hat bei uns also Tradition und für imkerlichen Nachwuchs wurde bereits bestens gesorgt, nicht nur Tochter und Schwiegersohn sind imkerlich höchst erfolgreich unterwegs, auch unsere Enkelkinder können von den überaus fleißigen Sammlerinnen schon jetzt nicht genug bekommen. Wann immer ich mich aufmache um zu den Bienen zu gehen, kommt auch schon unsere kleinste mit lediglich erst zarten fünf Jährchen zu mir und fragt ganz aufgeregt, Opi, darf ich bitte zu den Bienen mitgehen? Zwar hat sie nach einem kürzlich erlangten Bienenstich allergrößten Respekt vor diesen Tieren, dennoch steht sie ehrfurchtsvoll vor einem geöffneten Bienenvolk und staunt immer wieder über das rege Geschehen dieser zumindest 60.000 BewohnerInnen pro Volk.
Nicht nur freuen wir uns nun gemeinsam mit den neuen ImkermeisterIn, sondern wünschen wir doch den beiden jungen und tüchtigen Menschen auch weiterhin alles Gute, mögen sie den bisher eingeschlagenen Weg auch in Zukunft höchst erfolgreich beschreiten.
Ich darf nun allen Kunden, Freunden und Bekannten ein frohes Osterfest und einige schöne Tage der Erholung wünschen, gönnen wir uns doch das überaus erfreulich schöne Osterwetter, um in der nun wunderbar blühenden Natur unseren fleißigen Bienen etwas zuzusehen
Josef Fleischhacker
Imkermeister
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Ein Frühlingsbeginn wie bestellt,
aber auch Freud und Leid und dies ist heuer im wahrsten Sinne des Wortes zutreffend! Auf den Tag genau verabschiedete sich der bei uns gnadenlos lange Winter 2010/11 und auch auf den Tag genau, nämlich am 21.März zog bei strahlend schönem und warmen Wetter der schon längst erwartete Lenz ins schöne Schmidatal.
Zwar ist der Gesamtzustand unserer Bienen eher als leicht geschwächt zu sehen, wichtig ist jedoch, dass die Völker am Leben sind. Passt in den nächsten Wochen auch nur einigermaßen das Wetter, wird es unter Mithilfe unserer imkerlichen Erfahrung ein leichtes sein unsere Schützlinge behutsam aufzubauen und diese abermals zu kräftigen und vitalen Trachtvölkern heranzuführen.
Eines ist schon jetzt gewiss, dass Betriebsjahr 2011 dürfte zwar ein sehr anstrengendes und arbeitsintensives Jahr werden, dennoch werden wir weder Mühe noch Einsatz scheuen. An oberster Stelle steht wie immer die Vitalität unserer Bienen und deren Wohlergehen, erst an zweiter Stelle kommen Ernte und der Verkauf unserer imkerlichen Produkte.
In dieser schwierigen Phase unseren Schützlingen etwas die Daumen zu drücken, wird wohl keinesfalls schaden.
Josef Fleischhacker
Imkermeister
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Februar 2011, unsere Bienen fliegen wieder
Im Vorjahr konnten unsere Bienen erst am 21. Februar zu ihrem Reinigungsflug starten, heuer verabschiedete sind der Winter bereits um zwei Wochen früher, nämlich am 6. Februar, noch dazu an einem Sonntag und bei echten Kaiserwetter. Dieser erste Ausflug im Jahr ist sowohl für Imker/innen, als auch für Bienen immer wieder ein Erlebnis der besonderen Art. Auch ist dies eine gewisse Bestätigung dafür, dass wir Bienenbetreuer unsere Schützlinge bestens versorgt haben.
Wie es nun aussieht, haben unsere Bienen den heurigen sehr strengen und überaus schneereichen Winter bestens überstanden, flogen sie doch quitschvergnügt und interessanterweise immer wieder zu den Dirndlsträuchern, geradeso als wüssten sie bereits, dass dessen Blüten sich schon in den nächsten Tagen öffnen werden und sowohl Nektar, als auch Pollen spenden.
Nun, warum ist eigentlich ein Reinigungsflug notwendig: Bienen sind bekanntlich sehr reinliche Tiere, so erledigen sie ihren Stoffwechsel stets außerhalb des Volkes. Um nicht im Winter bei tiefen Temperaturen ausfliegen zu müssen, können sie praktischerweise ihren Kot bis zu 10 Wochen in ihrer Kotblase sammeln. Da der letzte Bienenflug Anfang Dezember war, ging es sich mit dieser Zeitspanne bestens aus. Sind schon kleine Wundertiere, unsere tüchtigen Sammlerinnen.
Josef Fleischhacker
Imkermeister
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Bienenstand im Neuschnee
Genau so schön und angenehm wie der vergangene Herbst zu Ende ging, begann nun auch der Winter 2010/11. Völlig unerwartet wurde Frau Holle Anfang Dezember aktiv und deckte unsere Gärten, einschließlich unserer Bienenvölker mit zumindest einem halben Meter völlig weißer Pracht zu.
Bienen und Natur freut dies natürlich, entsteht doch unter der wärmenden Schneedecke wieder neues Leben. Auch unsere Königinnen beginnen nach einer nur kurzen Ruhepause ab etwa Mitte Jänner wieder mit der Eiablage, somit stehen 40 Tage später, also um etwa Anfang März und zu Beginn der ersten warmen Tage auch schon die ersten jungen Flugbienen für die Bestäubung unserer wertvollen Obstkulturen zur Verfügung. Bienen haben hier gegenüber anderen Insekten Vorteile, sehr große sogar, überwintern sie doch in bis zu 20.000 einzelnen Lebewesen, während bei Hummeln, Wildbienen & Co lediglich die Königin überwintert und sie versuchen müssen bis Mai eine gewisse Volksstärke aufzubauen. Hier darf ich anmerken, dass unsere letzten blühenden Obstbäume die Wildkirschen sind, stünden also keine Bienen zur Verfügung, würden die Blüten unserer Obstbäume ohne befruchtet zu werden abfallen.
Unsere Bienengärten mit der frischen Schneedecke sehen wie eine Märchenlandschaft aus, lediglich einige frische Spuren von Fasanen und Feldhasen sind ersichtlich. Wohlversorgt mit bestem Futter, zudem stehen unseren Völkern behagliche Bienenwohnungen zur Verfügung, wir Imker/innen sagen Beute dazu, können unsere fleißigen Bienen das kommende Jahr voller Vorfreude entgegensehen.
Josef Fleischhacker
Imkermeister
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Ein Spätherbst wie aus dem Bilderbuch
In unserer Schmidataler Region zeigte sich der heurige Spätherbst in seiner schönsten Seite, gab es doch in der letzten Oktober- und ersten Novemberhälfte für uns imker und deren Bienen ein prachtvolles Wetter.
In diesen beiden Wochen gab es höchst angenehme Temperaturen zwischen plus 15 und sogar bis zu angenehmen 21 Grad. Jeden Tag konnten unsere Bienen vom frühen Morgen bis weit nach Sonnenuntergang ausfliegen um noch Nektar und Pollen aus den Grünbrachen, Herbstaster, Fetthenne usw. zu ihren Völkern nach Hause bringen. Gerade dieser noch späte Blütenpollen ist für die Gesundheit unserer Bienen von größter Bedeutung, können die sich noch einen umfangreichen Fetteiweißpolster, welcher wesentlich zum besseren überwintern der Bienen beiträgt, anfressen.
Nicht nur Bienen und Imker erfreuten sich des herrlichen Wetters, auch unsere späten Früchte wie Dirndl, Schlehen, Hetscherl -Wildrose- etc. konnten somit noch sehr viel an Zuckergehalt zulegen. Unsere Bienen und deren Königinnen können sich nun wohlversorgt bis zum zeitigen Frühjahr entspannen, die Früchte des Gartens werden demnächst das Geistrohr unserer Destille passieren. Auf die Qualität unserer Edelbrände darf sich bereits jetzt schon freuen.
Rückblickend kann nun gesagt werden, nicht nur schöne Wetter vor und nach Allerheiligen war überaus erfreulich, sondern auch das Erntejahr 2010 war für uns Schmidataler Imker ein sehr gutes Jahr.
Josef Fleischhacker
Imkermeister
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Natur im Garten, wir sind dabei
Die wirklich sehr gute NÖ Aktion „Natur im Garten“ und dessen Motto: „Gesund halten, was uns gesund macht“ ist in aller Munde, laufend berichten die Printmedien, sowie der ORF in einer eigenen Sendung, welcher der beliebte Moderator Karl Ploberger gestaltet.
Wer als Garteninhaber beabsichtig hier mitzumachen und allenfalls eine Urkunde, sowie eine wunderschön gestaltete Hoftafel überreicht zu bekommen, muss sehr, sehr strenge Auflagen erfüllen. Als Kernkriterium gilt es keinerlei Pestizide zum Einsatz zu bringen, sowie keine Mineraldünger und Torf zur Bodenverbesserung zu verwenden.
Ferner gibt es das überaus wichtige Kriterium Naturgartenelemente zu erfüllen. Hier gilt es eine Wildstrauchhecke, Zulassen von Wildwuchs, Sonderstandorte (feucht und trocken), Blumen und blühende Stauden, Wiese, Wiesenelemente, ein wildes Eck und natürlich Laubbäume im Garten zu haben. Von all diesen Kriterien müssen zumindest fünf erfüllt werden, wir haben sie alle und ohne Ausnahme zu 100% erfüllt.
Die dritte Auflage bzw. Säule betrifft die Bewirtschaftung und Nutzgarten, auch hier müssen zumindest fünf Punkte erfüllt werden. Insbesonders sind dies Komposthaufen, Regenwassernutzung, Mulchen, Obstgarten und Beerensträucher, Nützlingsunterkünfte, Umweltfreundliche Materialwahl, Gemüsebeete & Kräuter, sowie Mischkultur, Fruchtfolge und Gründüngung. Auch von diesen acht Punkten erfüllten wir geradezu selbstverständlich sämtliche Anforderungen.
Mit Freude dürfen wir nun sagen, von den insgesamt 35 möglichen Punkten konnten wir 100%, also alle 35 Punkte locker und leicht erfüllen.
Man sieht hier abermals in welchem Paradies unsere Bienen wohnen und woher unsere imkerlichen Produkte stammen.
Josef Fleischhacker
Imkermister
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Hoftafel, Natur im Garten
Hier sieht man die wirklich sehr schön gelungene Hoftafel, „Natur im Garten“ gefertigt aus Email, etwas leicht gewölbt und zudem in sehr angenehmen Farben.
Wir sind fest davon überzeugt, dass sich diese Tafel in Hinkunft beim Eingang zu unserem Bienengarten sehr gut machen wird.
Josef Fleischhacker
Imkermeister
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Resümee des Ertragsjahres 2011
Rückblickend gesehen war das Betriebsjahr 2009/10 weder für unsere Bienen, noch für uns Betreuer alles andere als ein Honiglecken. Umso mehr dürfen wir uns nun freuen, dass trotz der widrigen Umstände unsere Bienen eine doch sehr interessante Honigernte eingebracht haben. Zwar ist das Ergebnis deutlich unter dem Durchschnitt der letzten Jahre, dafür ist die Qualität jedoch ganz hervorragend.
Bekanntlich dauerte der überaus strenge Winter bis weit in den April hinein, unsere frühen Steinfrüchte wie Marillen-, Kriecherl, Ringlotte, und Schlehdorn konnten infolge der lang anhaltenden Kälte nur sehr, sehr sporadisch beflogen werden, was sich nun leider auch am Ernteergebnis bemerkbar machte. Ab der Birnen-, Apfel- und Kirschblüte etwa Ende April änderte sich die Situation schlagartig, wurde doch das Wetter von einem Tag auf den anderen bedeutend milde und angenehmer. Innerhalb weniger Tage öffneten sich die schlummernden Knospen und präsentierten unseren Bienen eine Fülle von Blüten aus der späten Obstblüte und Löwenzahn.
Innerhalb weniger Tage waren auch schon die ersten Honigräaume mit bestem Obstblütenhonig prallvoll gefüllt. Nahtlos hielt diese ausgesprochen gute Trachtsituation bis weit zur Sonnenblumenblüte an, lediglich unterbrochen von heftigen Unwettern, was leider auch zweimal unsere imkerlichen Räumlichkeiten in Mitleidenschaft zog.
Nun denn, letztendlich kamen wir im heurigen Erntejahr doch noch mit einem blauen Auge davon und unsere fleißigen Sammlerinnen konnten das Lager zwar nicht ganz voll, aber dennoch sehr gut anfüllen.
Somit haben wir für die fürsorgliche Betreuung unserer Bienenvölker unseren gerechten Anteil erhalten. Der Honig in den Bruträumen gehört selbstverständlich den Bienen und ist für uns tabu, ebenso alles was nun die Bienen noch aus der Goldrute, Phacelia, Ölrettich usw. sammeln können.
Josef Fleischhacker
Imkermeister
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Auch die Sonnenblumenernte wurde bereits eingebracht
Der Wettergott war in den letzten Wochen unseren Bienen und uns gnädig gesinnt, zudem sind die Völker nach wie vor sehr vital, was ja kein Wunder ist, werden sie doch von unserem Imkermeister bestens betreut.
Dank unseres Bio-Beraters konnte ein Bio-Bauer in der Nähe von Stockerau gefunden werden, der riesige Sonnenblumenfelder sein eigen nennt. Der Bauer benötigte Bienen zum bestäuben seiner Sonnenblumen, wir haben mehr als genug davon, also wanderten wir unverzüglich mit einem Teil unserer Bienen für drei Wochen zu seinen Sonnenblumenkulturen. Angesichts der sehr schön dastehenden Pflanzen der Sorte 'Sunrich Orange' konnten wir guten Mutes sein, zumal auch der Bauer zusagte öfters beim Bienenstand vorbeizuschauen, man weiß ja schließlich nie wozu Frevler und Diebe so alles mächtig sind.
Erfreulicherweise passierte nichts Ungewöhnliches und somit konnte sich das Ernteergebnis tatsächlich sehen lassen. Der Lohn unserer Mühen ist nun ein traumhaft schöner und voll ausgereifter gold/oranger Sonnenblumenhonig. Dieser lagert bereits in unseren Edelstahlbehältern und wartet darauf, als cremiger Sonnenblumenhonig unseren Kunden zum Kauf angeboten zu werden.
Josef Fleischhacker
Imkermeister
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Ist´s zu Peter & Paul klar, gibt´s es ein gutes Erntejahr!
Heißt es bekanntlich in den Bauernregeln am 29. Juni!
Nun denn, dies war ein traumhaft schöner und sonninger Tag. Unsere Wirtschaftsvölker wetteiferten und flogen wie besessen in die soeben in der Höchstblüte stehenden Bäume der Winterlinde. Abermals zeigt der Waagstock eine Gewichtszunahme von jeweils zwei Kilo pro Tag an. Ist beinahe unglaublich, was diese kleinen Sammlerinnen tatsächlich leisten können.
Nicht nur gibt es Nektar in Hülle und Fülle aus den Lindenblüten, erfreulicherweise gibt es auch schon etwas Tauhonig aus den Blättern der Lindenbäume. Dieser, etwas bernsteinfarbene Tauhonig, zeichnet sich mit einem überaus würzigen Aroma aus und verleiht Lindenhonig eine ganz besonders edle Note.
Aller Voraussicht nach wird die Linden- und natürlich auch die Edelkastanientracht noch etwa sechs bis acht Tage anhalten, aber dann geht es unverzüglich in die bereits aufblühenden Sonnenblumenfelder, sowie in die bereits längst überfällige Tannentracht.
Übrigens: Dank eines Bio Bauern in unserer Gegend, „wandert“ ein Teil unserer Völker in dessen Bio-Sonnenblumenfelder, der andere Teil wird in die oststeirischen Tannenwälder gebracht.
Man sieht, wir tun nahezu alles um wirklich guten und vor allem gesunden Honig zu ernten.
Josef Fleischhacker
Imkermeister
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Was uns der Josefitag bereits versprach (siehe etwas weiter unten) wurde nun Wirklichkeit. Der endlos lange Regen im vergangenen Mai brachte infolge des hohen Grundwasserspiegels und der relativ hohen Temperaturen in den letzten zwei Wochen in der Robinientracht ein überaus erfreuliches Ernteergebnis.
Zu Beginn dieser Tracht zeigte unser Waagstock ganz genau 52,5 Kilo an. Heute, also etwa zwei Wochen später zeigt die Waage beachtliche und etwas mehr als 96 Kilo an. Dies bedeutet, dass unsere Sammlerinnen pro Bienenstock durchschnittlich 43,5 Kilo Robinien-(Akazien)honig eingebracht haben.
Der Honig ist nahezu Wasserklar und hat ein überaus mildes Aroma. Also eine echte Spezialität für Kenner dieses wunderbaren Honigs.
Josef Fleischhacker
Imkermeister
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Das Team der Fa. Honig & Co zu Besuch
im Bienengarten und der Imkerei.
Bekanntlich ist die Fa. Honig & Co. der größte Abnehmer unserer Bio Produkte, alles was wir nicht "Ab Hof" verkaufen, wird restlos an diese Firma geliefert. Bei uns gibt es somit keine jahrelang gelagerten Produkte.
Am 30.5.2010, also gerade zur Zeit der Robinienblüte wurde das Verkaufsteam und deren Familien zu einer Exkursion zu uns gebeten. Nicht nur unseren fleißigen Sammlerinnen war zugucken angesagt, sondern auch Rähmchen nageln, Mittelwände einlöten und diese selbstverständlich in die Bienenvölker zu geben. Spannung pur also und durchaus war auch etwas Tapferkeit angesagt.
Viel neues, interessantes und bisher noch nicht gewusstes konnte übermittelt werden. Frisch eingetragener Robinienhonig wurde verkostet, an den herrlich duftenden Waben gerochen und selbstverständlich wurden auch die Bienenköniginnen begutachtet. Wie nicht anders als bei unseren überaus sanften Bienen zu erwarten war, bekam trotz Jubel und guter Laune niemand einen Bienenstich ab. Von 14:00 bis 18:00 h verging die Zeit wie im Fluge. Ein wiedersehen würde mich sehr freuen.
Josef Fleischhacker
Imkermeister
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Hier noch einige Bilder dieses Besuches.
Zum vergrößern bitte diese anklicken
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Erste Honigernte 2011
Was infolge des ungewöhnlich langem Winters eher unwahrscheinlich war, trat dennoch ein, so konnten in der 20. Woche bereits die ersten heurigen Ernten eingebracht werden.
Die erste Honigernte war würziger Blütenhonig aus den Obstbäumen, sowie Löwenzahnblüten. Dieser Blütenhonig wird wie bei uns immer in cremiger Konsistenz angeboten. Bereits in den nächsten Tagen wird diese besondere Spezialität abgefüllt und steht dann natürlich für den Verkauf zur Verfügung.
Die zweite Honigernte ist Rapshonig und stammt aus den Feldern der Umgebung unseres Bio-Bienengartens. Rapshonig ist einer unserer am meisten verkauften Honigsorten, freilich kein Wunder, weist er doch bis zu 70% natürlichen Traubenzucker aus. Auch dieser Honig wird bei uns cremig angeboten.
Josef Fleischhacker
Imkermeister
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19.März, ein wichtiger Lostag für uns Imker und deren Bienen
"Ist der Josefitag hell und klar,
so folgt ein gutes Honigjahr"
Diesmal kam der langersehnte Frühling beinahe wie bestellt. Der vergangene endlos lange Winter wird uns sicherlich noch sehr lange in Erinnerung bleiben.
Erstaunlich gut haben jedoch unsere zahlreichen Bienenvölker diesen Winter überstanden. Im Bio-Bienengarten fliegt alles aus was nur dazu in der Lage ist und kommen mit dicken Pollenhöschen zu ihrer Königin zurück. Auch im Heimbienenstand sind wieder rege Flugtage angesagt. Von diesen 45 Völkern ist jedoch einem Volk nachzutrauen, offenbar ist dies erfroren. Auch das Zuchtvolk in der Lagerbeute und unser ganzer neuer Stolz, nämlich die Bienen des TBH Volkes sind überaus gesund und vital.
Kurzum gesagt, die Bienen fliegen wieder und der Lostag verspricht nur gutes, also darf man sich schon auf die kommenden Trachten freuen.
Josef Fleischhacker
Imkermeister
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